---03.09. 2010---
Sport & Fit
Tipps für Sport-Einsteiger
Viele gute Vorsätze finden ein jähes Ende, wenn die Ziele zu hoch gesteckt sind und die erhofften Erfolge ausbleiben. Das ist beim Sport nicht anders als im Berufs- oder Privatleben auch. Wer sich Enttäuschungen bei der Planung der Sportler-Karriere ersparen möchten, sollte es realistisch angehen lassen. Entscheidende Faktoren für die Wahl einer Sportart und das, was man erreichen kann, sind Einstiegsalter und Veranlagung. Sind Sie ein 40-jähriger, kräftiger Hühne von zwei Metern, dann wird aus Ihnen wohl kaum noch ein Spitzenturner - und eine zierliche, kleine Frau wird als Kugelstoßerin aller Vorraussicht nach niemals Lorbeeren einfahren.
Motive für den Sport

Bevor man mit dem Sport anfängt, sollte man sich Gedanken über die Ziele machen, die man erreichen möchten. Sollen einfach nur Fitness und Ausdauer gesteigert werden? Will man zu einem Muskelberg mutieren? Hat man ein neues Sportgerät entdeckt und damit auch die Freude an einer neuen Sportart? Sollen überflüssige Pfunde schwinden? Will man sich beim Sport so richtig austoben oder sind im Gegenteil körperliche und geistige Entspannung gefragt? Vielfach sucht man auch einfach nur gesellschaftlichen Kontakt und den Spaß in einer Gruppe Gleichgesinnter?

Motive, mit dem Sport zu beginnen, gibt es viele - und eines ist so gut wie das andere, denn sie alle führen zu einem aktiveren Leben.

Veranlagung für bestimmte Sportarten

Hat man das Ziel fest im Visier, wird es Zeit, Inventur zu machen. Wie sieht die körperliche Verfassung aus? Ist man gut in Form oder ringt man schon beim Treppen steigen schnell nach Luft? Ist man hartnäckig und diszipliniert oder verfolgen lässt man seine Ziele fallen, sobald der Spaß ausbleibt? Fällt es leicht, komplexe Bewegungsabläufe auszuführen (vielleicht ist man ja ein guter Tänzer) oder ist man eher der Grobmotoriker? Am meisten Erfolg und damit auch am meisten Spaß verspricht eine Sportart, die den Veranlagungen und Neigungen entspricht.

Kraft und Ausdauer sind die Basis

Eine solide Basis für fast alle Sportarten sind Kraft und eine gute Ausdauer und daran sollten vor allem Anfänger arbeiten. Viele Männer und Frauen, die es wissen wollen, gehen, inspiriert von diversen Fitness-Magazinen, die sich mit Schlagzeilen wie "Six Pack in 10 Wochen" wunderbar verkaufen lassen, ins Studio, um in Null-Komma-Nix mit Modelfigur an den Stränden Mallorcas flanieren zu können. Doch ein Six Pack ist weniger eine Sache des Muskelaufbaus, denn des Fett-Abbaus.

Jeder hat mehr oder weniger ausgeprägte Bauchmuskeln - bei dem einen sind sie allerdings besser verborgen als bei dem anderen. Wer also auf ein Six Pack aus ist, muss zunächst einmal die verhüllende Fettschicht abbauen - und das geht einfach nicht in zehn Wochen.

Das Krafttraining bringt die nötigen Muckis und Ausdauersportarten wie Walking, Joggen oder Rad fahren die Ausdauer.

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