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Sportarten und Freizeitaktivitäten
Jogging und Dauerlauf
Jogging bezeichnet ausdauerndes, langsames Laufen (engl. to jog - vor sich hin trotten, zuckeln). Völlig untrainierte Sporteinsteiger sollten, bevor sie mit dem Joggen anfangen, ihren Körper jedoch mit Walking auf die Belastungen vorbereiten. Der Trainingseffekt ist beim Joggen zwar höher als beim Walking dafür aber auch die Beanspruchung der Gelenke, Sehnen, Muskeln, des Herzen und des Kreislaufs. Beim Joggen muss der Bewegungsapparat wesentlich höhere Stöße und Schläge abfangen als beim {0028Walking?}, was gerade bei übergewichtigen Freizeitsportlern sehr schnell zu Beschwerden führen kann.
Das Ziel bestimmt den Weg
Der häufigste Grund für Verletzungen beim oder dauerhafte Schäden durch den Sport ist übertriebener Ehrgeiz. Die Ziele werden für den jeweiligen Trainingsstand einfach zu hoch gesteckt. Moderate Trainingsziele helfen, den Trainingseifer in gesunde Bahnen zu lenken. Wer Ausdauersport betreiben möchte um abzuspecken, sollte sich genau überlegen, ob er nicht auch mit "sanfteren" Belastungen, wie sie dem Körper beim Schwimmen, Rad fahren oder Walking abverlangt werden, auskommt. Wer sich jedoch mit Jogging in Form bringen möchte sollte daraufhin trainieren, möglichst lange langsam zu laufen, denn gerade, wenn man Gewicht reduzieren will, ist es besser, lange in Bewegung zu bleiben statt mit schnellem Schritt rasch zu ermüden. Die Schmerzen durch Muskelkater sind nach einem "Husarenritt" intensiver, die Regenerationszeit entsprechend länger und der Lustfaktor sinkt rapide. Das richtige Tempo läuft man, wenn noch so viel Puste da ist, um nebenher eine nette Unterhaltung führen zu können. Die Ausrüstung
Da die Schläge und Stöße auf den Bewegungsappartat beim Joggen sehr viel intensiver als beim Walking sind, ist die Wahl geeigneter Schuhe besonders wichtig. Mögen für's Walking vielleicht noch ein Paar Turnschuhe vom Discounter langen, sollten es für's Jogging schon Modelle sein, die auf die Besonderheiten des Fußes abgestimmt sind, die Gelenke stützen und den Tritt dämpfen. Ein guter Fachhändler ist mit den entsprechenden Geräten ausgestattet, den richtigen Schuh für die jeweilige Fußanatomie zu finden. Neben gutem Schuhwerk ist dem Wetter angepasste, vorzugsweise atmungsaktive Laufbekleidung zu empfehlen. Bei welchem Wetter man läuft, sollte der gesunde Menschenverstand entscheiden. Wenn es im Sommer schwül und heiß ist und die Ozonwerte in die Höhe klettern ist es ebensowenig ratsam, auf die Piste zu gehen wie an eiskalten Wintertagen, wenn die Atemluft gefriert. Daneben kann bei Kälte der Untergrund glatt sein ebenso nach einem ausgiebigen Regenschauer - das sollte bei der Wahl der Laufstrecke beachtet werden. Das Training
Gerade Untrainierte stellt das Jogging vor hohe körperliche Belastungen, insbesondere der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke, auf die sich der Bewegungsapparat erst einstellen muss. Während sich die Muskeln sehr schnell an die höhere Beanspruchung anpassen, brauchen Sehnen, Bänder und Gelenke wesentlich länger - die "gefühlte" Fitness ist der tatsächlichen, körperlichen Belastungsfähigkeit entsprechend weit voraus. Gerade in dieser Phase gilt es, den Trainingseifer zu zügeln. Für Anfänger eignet sich ein Intervalltraining zum Aufbau einer Grundkondition. Dabei bleibt man im Wechsel von laufen und gehen etwa 30 Minuten in Bewegung. Mit fortschreitendem Training verkürzen sich die Geh-Intervalle immer mehr bis man schließlich die 30 Minuten und länger in moderatem Tempo am Stück joggen kann. Um die Stoßbelastung beim Auftreten so gering wie möglich zu halten, sollten kleine Schritte gemacht werden. Strecken, die bergab führen, sollten gemieden werden, da die Belastung für die Knie unverhältnismäßig steigt. Notfalls sollte man bergab gehen. Wichtig beim Jogging ist - genau wie beim Walking - eine gerade Körperhaltung. Beim vornübergebeugten Joggen wirken große Hebelkräfte auf die Wirbelsäule, was zu dauerhaften Schäden führen kann. Der Trainingseffekt
Wie andere Ausdauersportarten auch trägt Jogging zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems bei. Damit gehen eine Vermehrung der roten Blutkörper und eine Verbesserung der Sauerstoffversorung des Gehirns einher. Der Bewegungsapparat inklusive der Rückenmuskulator wird gekräftigt und durch die Bewegung an der frischen Luft wird das Immunsystem gestärkt.
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Sportarten
Jogging |