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| ---18.05. 2012--- | Seite empfehlen | zu Favoriten | Newsletter |
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Sportarten und Freizeitaktivitäten
Schwimmen
Viele Experten halten das Schwimmen für die gesündeste Sportart, da der Körper vom Wasser getragen wird und die Gelenke somit - gerade auch bei Übergewichtigen, Schwangeren, Senioren und Menschen mit Schädigungen oder Behinderungen des Bewegungsappartes - geschont werden. Daneben muss die Muskulator beim Vortrieb gegen den Widerstand des Wassers arbeiten, was den körperlichen Einsatz erhöht und die Bewegungen insgesamt verlangsamt. Durch die langsameren Bewegungen wiederum wird die Verletzungsgefahr an Muskeln, Sehnen und Bändern gering gehalten.
Gesundheitliche Aspekte
Wie alle anderen Ausdauersportarten auch, regt das Schwimmen den Fettstoffwechsel an und eignet sich hervorragend zur Gewichtsabnahme. Daneben stärkt es Herz und Kreislauf und so gut wie alle Muskelgruppen, denn beim Schwimmen werden eine Vielzahl unterschiedlicher Muskeln beansprucht. Die lang gestreckte, gerade Körperhaltung auf dem Wasser entspannt den Rücken und die Wassertemperatur regt die Kreislauftätigkeit an. Voraussetzung für die gesundheitlichen Segnungen ist jedoch immer eine korrekt ausgeführte Schwimm-Technik. Rückenschwimmen
Am einfachsten und von der Körperhaltung her sehr vorteilhaft ist sicher das Rückenschwimmen. Dabei liegt man ganz entspannt, lang gestreckt rücklings auf dem Wasser und bewegt sich mittels Paddelbewegungen der Beine und wechselseitigem Paddeln mit den gestreckten Armen vorwärts. Anders als bei den anderen Schwimmstilen bleibt das Gesicht außerhalb des Wassers, weswegen das Atmen leichter fällt. Darüber hinaus gerät man nicht so schnell in eine "unsaubere" und damit auch ungesunde Technik wie bei den anspruchsvolleren Schwimmstilen. Brustschwimmen
Weit verbreitet und gleichzeitig am häufigsten falsch ausgeführt ist das Brustschwimmen. Der Bequemlichkeit beim Sehen und Atmen halber wird der Kopf vielfach krampfhaft aus dem Wasser gereckt, wobei die Halswirbelsäule übermäßig belastet wird. Viele Schwimmer fallen beim Brustschwimmen auch sehr schnell ins Hohlkreuz, was wiederum die Lendenwirbelsäule beansprucht. Beim korrekten Brustschwimmen liegt der Körper mit dem Gesicht nach unten flach auf dem Wasser. Mit den Beinen wird eine Scherbewegung ausgeführt während die Arme halbkreisförmig nach hinten geführt werden. Der Auftrieb, der dabei entsteht, reicht zum Atem holen ohne den Kopf in den Nacken werfen oder ein Hohlkreuz bilden zu müssen. Ausgeatmet wird dann unter Wasser. Sicher verliert das Brustschwimmen so seinen gemütlich-plantschenden und kommunikativen Charakter - allerdings ist es der Gesundheit zuträglicher, wenn die Technik eben richtig ausgeführt wird. Kraul- und Delfinschwimmen
Technisch am anspruchsvollsten sind das Kraul- und das Delfinschwimmen. Der Körper liegt wieder flach mit dem Gesicht nach unten auf dem Wasser. Beim Kraulen wird der Vorwärtsschub durch Paddeln der Beine und wechselseitiges Vorstrecken und unter dem Körper nach hinten Führen der Arme erreicht. Geatmet wird, indem der Kopf - in individuell zu bestimmenden Intervallen - auf die Seite gelegt wird und das Gesicht so über Wasser gelangt. Beim Delfinschwimmen werden beide Arme gleichzeig unter dem Körper weg nach hinten geführt, während die geschlossenen Beine eine schlingernde Paddelbewegung ausführen - gleich dem Schwanzflossenschlag eines Deflins. Hier sorgt wieder der Auftrieb dafür, dass das Gesicht zum Luft holen über Wasser gelangt. Wer sich für einen dieser Schwimmstile entscheidet, kommt in der Regel um praktische Anleitung oder einen Schwimmkurs nicht umhin. Ausrüstung und Hygiene-Tipps
Zum Schwimmen selbst wird gut sitzende Badebekleidung und bei langen Haaren eine Badekappe benötigt. Zum Brust-, Delfin- und Kraulschwimmen empfiehlt sich eine Schwimmbrille zum besseren Sehen unter Wasser und vor allem als Schutz der Augen gegen das Chlor im Wasser.
Für die Benutzung der sanitären Anlagen und den Weg von den Umkleidekabinen bis zum Schwimmbecken sollten Badelatschen als Schutz gegen Pilze getragen werden. Aus hygienischen Gründen sollte darüber hinaus sowohl vor als auch nach dem Schwimmen geduscht und sich danach gründlich abgetrocknet werden - ganz besonders zwischen den Zehen, denn dort nisten sich am ehesten lästige Pilze ein. Gefahren
Das Wasser ist nicht der natürliche Lebensraum des Menschen, weswegen es einige wenige Punkte beim Schwimmvergnügen zu beachten gibt, die an Land weniger tragische Folgen haben. Nach einem ausgiebigen Mahl fühlt man sich träge und schlapp. Das liegt daran, dass der Körper sehr viel Energie für die Verdauung aufwenden muss. Das Blut und damit die Energie, die vermehrt dem Verdauungstrakt zugeführt werden, fehlt den Muskeln und anderen Organen. Beim Schwimmen mit vollem Magen kann es daher sehr leicht zu Krämpfen kommen und die Ertrinkungsgefahr steigt. Krämpfe treten beim Schwimmen häufig auf und zwar umso eher, je kälter das Wasser. Je geringer die Wassertemperatur desto schlechter werden die Muskeln durchblutet. Es empfiehlt sich daher, gerade in natürlichen Gewässern, keine ausgedehnten Alleingänge zu unternehmen. Vor dem Sprung ins kühle Nass sollte der Körper durch eine Dusche oder gemächliches Abkühlen auf den Temperaturunterschied vorbereitet werden. Durch einen Kälteschock im Wasser können sich ansonsten im ungünstigsten Fall die Blutgefäße zusammenziehen, wobei sich Gefäßablagerungen lösen, was wiederum zu einer Gefäßverstopfung führen kann. Daneben kann durch einen Kälteschock der Kreislauf zusammenbrechen. Auch sollte man eine Unterkühlung vermeiden, daher sollte der, der friert, einen Gang zulegen oder aber einfach aufhören.
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