![]() |
![]() |
| ---18.05. 2012--- | Seite empfehlen | zu Favoriten | Newsletter |
|
Leute treffen
Freizeit & Urlaub
Film, Buch & Musik
Umwelt
Cluster-A intern
|
Tipps für Freizeit und Urlaub
Fallstricke der Katalogsprache 2/2
Lage des Hotels
In der Nähe der Bushaltestelle: Busse halten gewöhnlich an vielbefahrenen Straßen.
Zentral gelegenes Hotel: Da ist wenigsten was los! Das finden auch andere und machen rund um die Uhr Lärm. Direkt an der Strandpromenade: Ausgezeichnet, vorausgesetzt diese ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur 15 Minuten zum Strand: Wenn man einen Helikopter gleich mitgebucht hat. Verkehrsgünstige Lage: Günstig - für den Verkehr. Der kann nämlich ungestört tosen und stinken. Hotel in ruhiger Lage: Ruhig, einsam, abgelegen - mieten Sie am besten gleich ein Auto mit, unter Umständen sogar geländegängig. Panoramablick: Mindestens genau so weit wie der Blick sind auch die Wege. 200 Meter zum Wasser/Meer: Dort sieht man dann die Containerschiffe einlaufen, während man auf den Bus wartet, der einen in den Nachbarort zum Badestrand bringt. Direkt am Meer gelegen: Und hoch oben, vom Gipfel der Steilküste, kann man auch viel weiter auf's Meer hinausblicken als ganz unten vom engen Sandstrand aus. Meerseite: Mit etwas Glück können Sie die Brandung hören, doch dass Sie sie sehen, ist eher unwahrscheinlich. Dazu hätten Sie "Meerblick" buchen müssen. Die Hotel-Einrichtungen
Neueröffnetes Hotel: Der Putz ist noch feucht, der Rasen noch nicht gewachsen, in den Gängen werkeln die Fliesenleger und Koch und Kellner haben sich noch nicht auf eine gemeinsame Verkehrssprache geeinigt. Zweckmäßig eingerichtete Unterkunft: Ein Bett erfüllt ja schließlich den Zweck des Übernachtens voll und ganz. Landestypische Einrichtung: In Alaska ein Iglu, in Tansania eine Lehmhütte und sonst meist dünne Wände, hellhörige Zimmer und drei Etagen über Ihnen hören Sie den Großvater den Auswurf von seinen Bronchien abhusten. Landesüblich: Hier läuft das Personal nicht etwa in folkloristischen Trachten umher. Hier wird der Hammel landesüblich auf dem Trottoir zu Tode gebracht, landesüblich wird der Müll in Plastiksäcken bei 35 Grad im Schatten direkt daneben gelagert und landesüblich werden Handtücher und Bettwäsche alle vier Wochen gewechselt. Das Hotel hat sich seine Ursprünglichkeit bewahrt: Da sich der Besitzer bisher erfolgreich gegen die längst überfällige Abrissbirne gewehrt hat. Fitnessraum: Im Keller hängen ein Expander und ein Springseil. Beheizbares Schwimmbad: Man kann es heizen, wenn man will. Leben im Hotel
Kontinentales Frühstück: Nichts für Leute, die gern zünftig frühstücken - meist nur Brot, Butter, Konfitüre und eine Tasse Kaffee. Internationale Küche: Hier gibt's Schnitzel, Frikadellen, Pommes und Spaghetti - wie zu Hause. All-Inclusive: Das Kleingedruckte beachten, sonst können Sie sich Ihre tägliche Ration Gratisbier morgens von 7 bis 9 Uhr hinter die Binde gießen oder an der einladenden Cocktailbar neben dem Geräteschuppen. Abendliche Tanzveranstaltungen: Jürgen Drews und Wolfgang Petri plärren die ganze Nacht durch vom Band. Das Publikum
Bei deutschen Gästen sehr beliebt: Wie der Ballermann 6. Von Junggesellen bevorzugt/ legere und ungezwungene Atmosphäre: Und die Mädels zeigen den Junggesellen gleich um die Ecke für ein paar Euros ganz ungezwungen und leger ihre Briefmarkensammlung. Familiäre Atmosphäre: Die Tapeten hängen in Fetzen von den Wänden, Schokoladenflecken auf den Sitzbezügen, verkrustete Substanzen unter der Tischplatte und ein kinderfreundlicher Lärmpegel. Ungezwungene Atmosphäre: Wie zu Hause: Sie holen sich Ihr Bier selbst und mit dem Kellner ist es wie mit Ihrem Hund: Wenn Sie ihn rufen kommt er doch nicht.
|